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Jubiläum

50 Jahre Grundschule Kaltenweide

Am 1. August 1971 wurde sie eröffnet, die Grundschule Kaltenweide. Heute, über 50 Jahre später, feiern die Schulkinder, deren Eltern und das Kollegium einen ganzen Monate lang dieses tolle Jubiläum.

Am 1. August 1971 wurde sie eröffnet, die Grundschule Kaltenweide. Heute, über 50 Jahre später, ist sie vom Charme der 1970er Jahre umgeben. Ein Blick in die Zukunft lässt einen dreigeschossigen Neubau mit elf Klassenräumen und eigener Mensa erkennen. Somit würde aus dem jetzigen Dornröschen eine offene Ganztagsgrundschule werden die sogar 5-zügig unterrichten könnte. Baubeginn soll 2023 sein, die Fertigstellung ist für 2024 vorgesehen. Die Kostenschätzung, die im August 2021 abgegeben wurde, beläuft sich auf 9,78 Millionen Euro für Bau- und Planungskosten, 440.000 Euro für die Einrichtung des neuen Gebäudes und weitere 275.000 Euro "Reserve", die in den Haushalt 2022 mit aufgenommen wurden. Die Investitionskosten in Höhe von ca. 10,5 Millionen Euro sind alleine aus dem städtischen Haushalt zu finanzieren - eine große Herausforderung für die Stadt Elmshorn. Zudem erfolgte die Baukostenschätzung in einer Zeit stark steigender Baupreise. In diesem Jahr sollen die geplanten Kosten erneut überprüft werden. 

So mächtig diese Summen auch klingen mögen, die Menschen, die davon am meisten partizipieren, interessiert es rein gar nicht: Die Schulkinder. Sie erleben in diesen Woche eine tolle Jubiläums-Veranstaltung nach der anderen. Einen besonderen Höhepunkt gab es in der ersten Maiwoche. Hier schnupperten die Kids die große Luft der Zirkuswelt. In Kooperation mit dem Zirkus Morelli hieß es "Vorhang auf ... Manege frei! Du bist der Star!". Auf dem Schulhof der Grundschule wurde das Zirkuszelt der Familie Maatz, zusammen mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler, aufgebaut. Die Tage danach konnten die Kinder sich aussuchen, ob sie als Clown die Leute zum Lachen bringen möchten oder als Akrobaten ihre Fähigkeiten darstellen wollten. Die Stimmung an den Tagen der Vorstellung, war nicht zu überbieten. Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte waren allesamt aus dem Häuschen. Eine sehr gelungene Veranstaltung!

Aktuell müssen wir den Platz der Aula mitbenutzen und den Werk- sowie Musikraum umfunktionieren, um  zurechtzukommen.

Konrektorin Gudrun Heitmann

Die Schulleitung, Rektorin Cornelia Fürst und Konrektorin Gudrun Heitmann, freut sich ebenfalls auf die Festwochen. Sie schauen aber auch auf eine ereignis- und arbeitsreiche Zeit zurück und zeigen auf, dass die aktuelle Situation viel Improvisationstalent erfordert.  „Wenn wir die 50 Jahre zurückblicken sehen wir, dass in dieser Zeit die pädagogische Arbeit wieder und wieder reformiert wurde, bauliche Maßnahmen wurden aufgrund umwelttechnischer und technischer Notwendigkeiten erforderlich und Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit besonderem Förderbedarf – die inzwischen in der Regelschule inklusiv unterrichtet werden - machten zusätzliche Lernangebote unerlässlich. Jetzt, im Offenen Ganztag, sind einige Kinder von 7 bis 17 Uhr bei uns und wir müssen aktuell viel improvisieren”, so Cornelia Fürst, die die Grundschule, die aktuell 374 Schülerinnen und Schüler beherbergt, seit 2014 leitet.

Jetzt, im offenen Ganztag, sind einige Kinder von 7 bis 17 Uhr bei uns und wir müssen aktuell viel improvisieren.

Rektorin Cornelia Fürst

„Aktuell müssen wir den Platz der Aula mitbenutzen und den Werk- sowie Musikraum umfunktionieren, um  zurechtzukommen”, erklärt Gudrun Heitmann, die zusammen mit Cornelia Fürst alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grundschule Kaltenweide, die täglich mit Freude und Engagement daran arbeiten, allen Schülerinnen und Schülern einen optimalen Start in ein späteres erfolgreiches Berufsleben zu ermöglichen, lobten.

 

Hier die wichtigsten Daten der Grundschule im Überblick

 

1971: Einweihung der Schule, die da schon zu klein war. (damals gab es noch die 6-Tage-Woche).

1973: Erweiterungsbau fertiggestellt.

1974: Hochwasser an der Krückau. Einige Schüler mussten zu Hause bleiben.

 1976: Beginn der 5-Tage-Woche.

1977: 22 Lehrkräfte unterrichten an der Schule.

1978: Gründung des Schulvereins durch engagierte Eltern.

1981: Schulfest zum 10-jährigen Bestehen.

1982: Deckenteil der Turnhalle und einer Klasse stürzt ein (Gewitter). 2 Tage keine Schule.

1993: Das Schullogo wird erstellt.

1985: Schulwald wird angelegt.

1986: Schulkindergarten wird eingerichtet.

1991: 20 Jahre Grundschule Kaltenweide.

1992: Schüler dürfen nur noch mit dem Fahrradhelm zur Schule.

1995: Ganze Schule macht mit neun Bussen Ausflug nach St. Peter (Sommerfest).

1996: 25-Jahr-Feier

2000: Erster PC-Raum wird eingerichtet.

2003: Schule bekommt neues Dach.

2004: Schulbücherei wird eingerichtet.

2006: Überschwemmung einiger Klassenräume (Rohrbruch).

2009: Förderschüler werden nun inklusiv i.d. Schule unterrichtet.

2015: Lebenshilfe übernimmt Betreuung.

2017: Obst- und Gemüseprojekt startet (2-mal/Woche gibt es für alle Obst und Gemüse)

2018: 60min-Stunden werden eingeführt.

13.03.2020: Wegen Corona wird Schule geschlossen. Homeschooling, Wechselunterricht.

2020: Neues Klettergerüst wird eingeweiht.

2021: Weitere Schritt in Richtung Ganztag. 

2022: Grundschule wird offiziell "Offene Ganztagsschule"

Jahr mit den meisten Schülern: 1974 (623)

Jahr mit den wenigsten Schülern: 1986 (322)

 

von Thorsten Pahlke ,