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Großer Zulauf bei der Nachtschwärmer JobTour

310 Schülerinnen und Schüler besuchten Veranstaltung.

Schülerinnen

Die Bismarckschülerinnen Mila (v.l., 15), Merle (16), Fiona (16) und Lilly (15) gingen auf Nachtschwärmer JobTour, um Einblicke in verschiedene Berufsrichtungen zu bekommen. Foto: Mario Meisberger, Stadt Elmshorn

„Das war wirklich eine großartige Veranstaltung“, zog das Organisationsteam eine durchweg positive Bilanz zur „Nachtschwärmer JobTour“, die am Montagabend ihre Rückkehr als Präsenzveranstaltung feierte. Gemeinsam begrüßten Werner Siedenhans (Barmer Elmshorn), Burkhard Stratmann (Kreis Pinneberg), Angelika von Bargen (Wirtschaftsförderung Elmshorn) sowie Verena Lachs und Anika Mayer (Berufliche Schule des Kreises Pinneberg in Elmshorn, Europaschule) 310 Schülerinnen und Schüler am Cineplex-Kino Elmshorn in der Kurt-Wagener-Straße.

Sich in den Betrieben umschauen, eine Vorstellung von verschiedenen Berufen zu erhalten – dafür hatten sich viele der Schülerinnen und Schüler angemeldet. „Wir möchten einen Einblick in verschiedene Berufsrichtungen bekommen“, waren sich Mila (15), Merle (16), Fiona (16) und Lilly (15) einig. Die vier Bismarckschülerinnen hatten verschiedene Ziele. So führten sie ihre JobTouren unter anderem zu Teppich Kibek, dem Modehaus Ramelow, der Pape+Rahn Steuerberatungsgesellschaft und Berner International. Maxin, Schülerin der Beruflichen Schule, wollte ihre Chance nutzen, um Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. „Ich konzentriere mich auf den Bereich Verwaltung“, sagte die 18-Jährige, die unter anderem die Kreisverwaltung Pinneberg und die Agentur für Arbeit besuchen wollte.

Insgesamt zehn Busse und drei Fußgängergruppen starteten vom Cineplex aus zu jeweils zwei Nachtschwärmer-Runden. 30 Unternehmen und Institutionen - von Heinrich Uhl Straßen- und Tiefbau, über Backauf Computer bis zu Holz Junge und der Stadtverwaltung Elmshorn – präsentierten mehr als 60 Ausbildungs- und Studienangebote. „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass wir ein innovativer Betrieb mit modernem Maschinenpark sind, und dass Straßen- und Tiefbau heute mehr ist, als mit der Schaufel zu arbeiten“, so Christian Brassat, Geschäftsführer der Heinrich Uhl Straßen- und Tiefbau GmbH an der Kaltenweide, die wie alle anderen Betriebe die Gelegenheit nutzte, im direkten Gespräch Werbung für sich beim potenziellen Nachwuchs zu machen.

In den Unternehmen und bei der Organisation waren Ausbildende, aber auch zahlreiche Auszubildende und Studierende mit eingebunden, die so aus eigener Erfahrung den Teilnehmenden berichten konnten. Es wurden sogar Praktika vermittelt, Bewerbungsunterlagen überreicht und weitere Gespräche zu Ausbildung oder Studium vereinbart. Zum Abschluss der Nachtschwärmer JobTour ließen die Beteiligten den Abend bei Musik, Snacks und Getränken im Kino ausklingen – zumal unter den Teilnehmenden auch noch einige attraktive Gutschein-Preise verlost wurden.

 

von Thorsten Pahlke ,