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Mit 2,7 Promille über die Autobahn

Gefährdung auf der A23 Höhe Hohenfelde/Horst

Am Sonntagabend, den 19.06.2022, ist es auf der A 23 zwischen den Anschlussstellen Hohenfelde und Horst-Elmshorn zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs durch den alkoholisierten Fahrer eines Mercedes gekommen, der einen bislang unbekannten Pkw gefährdet haben soll. Die Ermittler suchen den/die Gefährdeten und weitere Zeugen. Eine Verkehrsteilnehmerin befuhr kurz nach 21:00 Uhr die A 23 in Richtung Hamburg und beobachtete einen silberfarbenen Mercedes mit Hanoveraner Kennzeichen (H), der an der Anschlussstelle Hohenfelde auf die Autobahn auffuhr. Die C-Klasse geriet zunächst auf den rechtsseitigen Grünstreifen und querte von hier die gesamte Fahrbahn bis auf den linken Fahrstreifen. Ein bislang unbekannter Pkw auf dem linken Fahrstreifen habe eine Kollision gerade noch verhindern können. Anschließend setzte der Mercedes seine Fahrt mit wechselnden Geschwindigkeiten und in Schlangenlinien fort und verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Horst-Elmshorn. Eine Streife stoppte den Pkw schließlich in Brande-Hörnerkirchen.
Ein Atemalkoholtest bei dem 40-jährigen Niedersachsen ergab über 2,7 Promille. Sowohl der 40-Jährige als auch sein 47-jähriger Beifahrer leisteten in der Folge Widerstand und wurden durch die Beamten zum Polizeirevier nach Elmshorn verbracht. Die anschließende Blutprobe ließ der Fahrzeugführer auch nur unter Zwang über sich ergehen. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher. Die beiden Männer blieben über Nacht in Gewahrsam. Der Pkw wies zudem deutliche Schäden auf der Beifahrerseite und am rechten Außenspiegel auf.

Die Ermittler des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn suchen einen Unfallort und den/die auf der A 23 gefährdete/n Pkw-FahrerIn und bitten unter 04121 40920 um Kontaktaufnahme. (ots)

von Thorsten Pahlke ,