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Städtische Grünpfleger*innen verschönern Elmshorn

Blumenbeete pflegen, Hecken schneiden, Unkraut jäten, Rasen mähen, neue Bäume wässern – das Grünpflege-Team des Elmshorner Betriebshofes hat derzeit alle Hände voll zu tun.

Städtische Grünpfleger*innen verschönern Elmshorn

Als Teil des Grünpflege-Teams des städtischen Betriebshofes sorgen Sascha Läu und Jaqueline Mohr für zauberhafte Beete in Elmshorn. Foto: Torben Hinz, Stadt Elmshorn

Blumenbeete pflegen, Hecken schneiden, Unkraut jäten, Rasen mähen, neue Bäume wässern – das Grünpflege-Team des Elmshorner Betriebshofes hat derzeit alle Hände voll zu tun. „Aber die Mühe lohnt sich“, sagt Erster Stadtrat Dirk Moritz. „Als Stadt wollen wir unseren Einwohnerinnen und Einwohnern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn sie an einem öffentlichen Blumenbeet vorbeilaufen, im Rosengarten im Liether Wald die Seele baumeln lassen oder im Krückaupark spazieren gehen.“ Zwei, die dafür kräftig mit anpacken, sind Sascha Läu und Jaqueline Mohr vom Grünpflege-Team des Betriebshofes. „Wir arbeiten jeden Tag daran, die Stadt ein bisschen schöner zu machen“, sagt Läu.
Und das kommt an. Von den Elmshornerinnen und Elmshornern erhalten die städtischen Grünpfleger*innen viele positive Rückmeldungen. „Das sind schöne Momente“, sagt Läu. „Manche bringen auch eigene Ideen ein, welche Pflanzen und Farben wir mal in ein Beet setzen sollten – für solche Wünsche sind wir immer offen, müssen aber natürlich auf die Umsetzbarkeit achten.“

Zu tun gibt es reichlich für die rund 20 Mitarbeitenden im Bereich Grünpflege. Neben den großen Anlagen Steindammpark, Krückaupark und Liether Wald kümmern sie sich zum Beispiel auch um die Grünpflege der Spielplätze in Elmshorn, um die Verkehrssicherheit der Gehölze und eine freie Sicht auf alle Verkehrszeichen und Schilder. Auch die Bepflanzung der Kreisverkehre übernehmen sie. „Das ist uns ein großes Anliegen, dass man einen Lichtblick hat, sobald man nach Elmshorn fährt“, erklärt Läu.

Er ist eigentlich gelernter Kfz-Mechaniker und viel mit Fahrzeugen wie dem Trecker mit Mulcher, Striegel oder Wiesenschleppe unterwegs. Jaqueline Mohr hingegen ist vor zwei Jahren von einer Baumschule zur Stadt gewechselt und schätzt hier insbesondere die geregelten Arbeitszeiten und die angemessene Bezahlung. „In der Hauptversandzeit ging es in der Baumschule auch gerne bis 22, 23 Uhr“, erinnert sie sich. Bei der Stadt ist dagegen um 15.50 Uhr Schluss. Ein Stück Lebensqualität für sie: „Ich habe seitdem auch zu Hause wieder mehr Lust auf den Garten.“

Mohr bringt jede Menge Expertise mit. Zum Beispiel, welche Bäume und Blumen in Zeiten des Klimawandels mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Ein Thema, dessen Bedeutung auch in Elmshorn zunimmt. „Mir persönlich ist schon aufgefallen, dass es mit der Bewässerung in den vergangenen Jahren mehr geworden ist“, sagt Läu. In die Technik hat die Stadt zuletzt vermehrt investiert, unter anderem ein gehwegtaugliches Bewässerungsfahrzeug angeschafft. Beim Beet direkt vor dem Betriebshof in der Westerstraße, das Mohrs vierköpfige Kolonne ebenfalls neugestalten möchte, kommen nur sorgfältig ausgewählte Pflanzen zum Einsatz. „Wir werden unter anderem Geranium und Indianernesseln setzen“, sagt die Grünpflegerin. „Die können ganz gut mit Sonne und Trockenheit umgehen.“

 

von Thorsten Pahlke ,